Training mit Valery Bronznik


Valery Bronznik, Wächterstraße 5/2 (am Olgaeck), 70182 Stuttgart
Tel. (0711) 4895422, e-mail: schachtraining-bronznik@gmx.de


Der Internationale Meister, Schachtrainer mit 20jähriger Erfahrung und (dank unseres Verlags!) weltbekannte Schachautor Valeri Bronznik bietet für Privatpersonen und Vereine in Raum Stuttgart Schachtraining bzw. Schachunterricht an.
Möglich ist auch Online-Training mit Skype (mit oder ohne Webcam) über Schach.de, den "Fritz-Server".

Die Bücher von Valery Bronznik:

Die Tschigorin-Verteidigung (auch auf Englisch)
Das Colle-Koltanowski-System (auch auf Englisch)
Sizilianisch für Müßiggänger (1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 c:d4 4.S:d4 Lc5)
Techniken des Positionsspiels im Schach (zusammen mit Anatoli Terekhin).

Wenn Sie auf die Links klicken, finden Sie auch diverse Rezensionen.
Unten zu Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit eine Partie von Bronznik gegen einen der stärksten deutscher Großmeister Thomas Luther, welche zugleich auch für das Colle-Koltanowski-System einen Prüfstein darstellte.


Schachtraining mit dem Internationalen Meister, Schachautor und Trainer mit 20-jähriger Erfahrung Valeri Bronznik:

 

 


- verstehen Sie mehr
- erweitern Sie Ihre Denkweise
- erhöhen Sie Ihre Spielstärke

Eine Partie besteht in der Regel aus drei Abschnitten:
Der Eröffnung, in welcher wir hoffen, eine bessere Stellung zu bekommen,
dem Mittelspiel, in welchem wir meinen, dass wir besser stehen
und dem Endspiel, in welchem wir sehen, dass wir verlieren.
(S. Tartakower)

Manchmal läuft es natürlich auch anders , aber so lange man ein gewisses Niveau noch nicht erreicht hat, sieht das gesamte Bild oft so aus, wie es GM Tartakower schilderte. Man denkt, daß man überlegen steht und spielt voll auf Angriff, obwohl es höchste Zeit wäre, sich der Verteidigung zu widmen. Oder man denkt, daß die Stellung schlecht ist und bietet Remis an, obwohl in Wirklichkeit die Position gewonnen war. So oder so, allzu oft verlieren viele Spieler den Faden (manchmal sogar ohne es zu merken) und wissen nicht wirklich, was tatsächlich auf dem Brett abläuft und in welche Richtung sie steuern müssen.

Was kann man machen, um solche Fälle zu reduzieren? Die Antwort liegt auf der Hand - ein regelmäßiges gezieltes Schachtraining.

Viele meinen aber, dass es völlig ausreichend sei, eigene Partien mit dem Computer zu analysieren. "Fritz sagt, daß falls ich Lc1xh6 gespielt hätte, wäre es +2,7 für mich" oder "Es war praktisch ausgeglichen, ich sollte nur Da1-h8 spielen". Wozu braucht man noch einen Trainer, wenn ein Schachprogramm alles sofort sieht und zeigt?

Die Antwort ist eigentlich einfach. Kein Schachprogramm erklärt Ihnen, wie Sie den richtigen Zug finden. Es erklärt Ihnen auch nicht, warum Sie diesen, und nicht den anderen Plan verwirklichen sollen. In Ihren weiteren Partien werden Tausende neuer Positionen entstehen, aber kein Programm sagt Ihnen, mit welcher Vorgehensweise Sie die zukünftigen Probleme lösen können. Kein Programm kann erkennen, zu welchen Fehlern Sie neigen, aus welchem Grund und Ihnen dann eine entsprechende Hilfe anbieten. Kein Programm zieht Psychologie in Betracht, welche im Schach eine enorm große Rolle spielt.

Das alles läßt sich aber mit Hilfe eines qualifizierten Trainers lösen. Und wenn Ihre Zusammenarbeit mit ihm gut läuft, dann sehen Sie nach einiger Zeit, daß Sie das Schachspiel viel besser verstehen, in Ihren verschiedenen Turniersituationen viel besser zurecht kommen und folglich einfach besser spielen und davon mehr Spaß haben.

In meinem Training biete ich folgendes an:

- Das Erhöhen Ihres Schachverständnisses, wofür wir sowohl Ihre eigenen, als auch Beispielpartien bzw. Stellungen analysieren und besprechen werden;
- Aufdeckung Ihrer starken und schwachen Seiten, gezielte Entwicklung der ersten und Verminderung der letzten;
- Aufbau eines zu Ihrem Spielstil passenden Eröffnungsrepertoires mit der Klärung typischer Pläne und Ideen für das weitere Mittelspiel;
- Besprechung und Analyse typischer Mittelspiel- und Endspielstellungen;
- Entwicklung des prophylaktischen Denkens; - Verschiedene sinnvolle Vorgehensweisen bei der Wahl des Zuges bzw. des Planes;
- Das Spielen von Testpartien bzw. Teststellungen mit einer nachfolgenden Besprechung;
- Psychologische Aspekte des Schachspiels.

Kontakt:
Valery Bronznik
Tel. (0711) 4895422
e-mail: schachtraining-bronznik@gmx.de

 

Valeri Bronznik - Thomas Luther
Arco 2005
Colle-Koltanowski-System

1.d4 e6 2.Sf3 d5 3.e3 Sf6 4.Ld3 c5 5.c3 Sc6 6.Sbd2 Ld6 7.0-0 0-0 8.dxc5 Lxc5 9.e4 Dc7 10.De2

Eine der wichtigsten Stellungen im Colle-Koltanowski-System - eine ausführliche Erklärung verschiedener Details und Feinheiten kann man in meinem Buch über diese Eröffnung finden. Nun plant Weiß mit e4-e5 Raum am Königsflügel zu gewinnen, was ihm gute Angriffschancen geben würde.

10...Sg4 11.exd5 exd5 12.h3

Nun entstünde im Falle von 12...Sge5 13.Sxe5 Sxe5 14.Sf3 eine bekannte theoretische Position, in welcher ich die weißen Chancen wegen des Isolani d5 bevorzugen würde, aber Thomas entschied sich für eine andere Fortsetzung.

12...Sf6!?

Eine interessante Neuerung. Schwarz vermeidet den Springertausch und läßt dadurch mehr Dynamik im Spiel. Außerdem hofft er natürlich, daß dieser Springer bald auf e4 erscheint.

13.Sb3 Te8?!

Dies erlaubt dem Weißen eine kleine taktische Operation, nach welcher er die besseren Karten erhält. Stärker wäre 13...Lb6 oder 13...Ld6 mit einer Stellung, welche sich, wie ich glaube, im dynamischen Gleichgewicht befindet.

14.Lxh7+! Kh8

14...Kxh7 würde den Schwarzen nach 15.Dc2+ Kg8 16.Sxc5 einen Bauern kosten.

15.Dc2 Lxf2+

"Rybka" bevorzugt 15...Lb6!? 16.Lf5 (16.Ld3?! Lxh3! wegen 17.gxh3?? Dg3+ mit Gewinn) 16...Se4 17.Lxc8 Taxc8 , obwohl nach 18.Le3 die schwarze Kompensation für den fehlenden Bauern eher fraglich ist.

16.Dxf2 Sxh7 17.Sbd4 Sxd4 18.Sxd4 Le6 19.Lf4 Dd7

Es ist die Zeit, die Stellung neu einzuschätzen. Die weiße Figuren sind viel aktiver und seine Bauernstruktur ist besser, außerdem fühlt sich der schwarze König ohne den h-Bauern ziemlich unsicher.

20.Dg3?!

Stärker wäre 20.Tae1 und falls 20...f6, so 21.Sxe6 Txe6 22.Txe6 Dxe6 23.Te1 mit spürbarem Vorteil. Nach dem Partiezug findet Thomas eine Möglichkeit, seine Stellung zu konsolidieren.

20...f6! 21.Tad1 Lf7!

Nun beabsichtigt Schwarz, seine Türme auf der e-Linie zu verdoppeln. Ich habe hier sehr lange nachgedacht, fand aber kein Gegengift.

22.Lc1

Mit der Idee Sf5.

22...Te5! 23.Lf4 Te4 24.Lc1 Te5

Weiß steht immer noch minimal besser, hat aber nichts besonderes. Und weil wir beide jetzt schon in Zeitnot waren, wollte ich nichts riskieren und entschied mich für Zugwiederholung.

25.Lf4

Remis