Schachverlag Kania
Brunnenhof 3 ,  D-71701 Schwieberdingen
Tel./Fax 07150/37098
(Ausland/Foreign Countries 0049 7150 37098)
Ust-IdNr.: DE171366711
Vertretungsberechtigt und verantwortlich für den Inhalt: Harald Keilhack
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Widerrufsbelehrung

(C) by Frank Stiefel

Verlagsprogramm Schachverlag Kania

 

Eröffnungstheorie:

Bronznik: Das Schara-Hennig-Gambit
Bronznik: 1.d4 - Ratgeber gegen Unorthodoxe Verteidigungen
Zeller: Anti-Anti-Sizilianisch - Mureys Gegengift 1.e4 c5 2.c3 b6
Bronznik: Die Tschigorin-Verteidigung
Bronznik: Sizilianisch für Müßiggänger (1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 c:d4 4.S:d4 Lc5)
Bronznik: Das Colle-Koltanowski-System
Bronznik: The Colle-Koltanowski System (english edition)
Keilhack: Der Linksspringer 1.Sc3
Keilhack: Knight on the Left: 1.Nc3
Keilhack: Die Tarrasch-Verteidigung
Raetzki/Tschetwerik: Die Katalanische Eröffnung
Zeller: Sizilianisch im Geiste des Igels
Ksieski: Sizilianisch
mit d6 und e6 (Scheveninger etc.)
- Band
A: Mittelspielpraxis
- Band B: Eröffnungspraxis
Kraut: Sizilianisch mit 3.Lb5(+)
Johansson: Das Königsgambit
Raetzki/Tschetwerik: Albins Gegengambit
Keilhack/Schlenker: 1...Sc6! aus allen Lagen
Lach: Spanisch: Alapin-Variante 3...Lb4

Sonstiges:
Jürgens: Ticken Schachspieler anders? (Schachspielerpsychogramm, Storys, Satire)
Bronznik/Terekhin: Techniken des Positionsspiels
Keilhack: Schach-Höhepunkte 1997-2003 (jüngere Schachgeschichte, Storys, originelle Partien)
Zeller: Einblicke in die Meisterpraxis (Lehrbuch, Tips)
Suetin: Grundlagen des modernen Eröffnungsspiels (Lehrbuch)
Trautmann: Eine Reise über das Schachbrett (Taktik-Lehrbuch)

Stiefel: Was Sie schon immer über Schachweltmeister wissen wollten... (Geschichte/Unterhaltung)
Trautmann: Der letzte Fehler (Unterhaltung/Lehrbuch)
Voland: Strategen im Hinterland (Geschichte)
Motwani: Sterne des Schachhimmels (Lehrbuch)
Sanakojew: Mein Weg zum Fernschach-Weltmeister (Biographie/Partiesammlung)

 

Meinungen zu unseren Büchern finden Sie auch

- Bei Amazon

Dank an Marc Lang, den Webdesigner von Ars Agendi, für das Zusammenbasteln des Direktlinks.

 

Valeri Bronznik
Das Schara-Hennig-Gambit
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.c:d5 c:d4

142 Seiten, gebunden, Euro 15,80
Erschienen 2/2011
ISBN 3-978-3-931192-38-9

Leseprobe (pdf, 109 KB) (bei Problemen mit dem Browser Rechtsklick+Download)
Rezension beim Fernschachbund
Rezension bei Karl Online

Aktives Spiel für Schwarz im Damengambit - das muß kein Traum bleiben, denn hierfür eignet sich bestens das wenig bekannte und weitgehend unterschätzte Schara-Hennig-Gambit 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.c:d5, und nun das überraschende 4...c:d4!?.

Schwarz opfert in der Konsequenz einen Bauern, erhält dafür aber Entwicklungsvorsprung und später oft genug die Chance auf einen vernichtenden Königsangriff.

Ebenso wie in seinen früheren Büchern hat IM Valeri Bronznik alles verfügbare Material gesichtet und in vielen Fällen neu bewertet. Hier und da empfohlene "Widerlegungen" halten seiner akribischen Prüfung nicht stand, und tatsächlich muß Weiß über lange Zeit äußerst genau agieren, wenn er dem schwarzen Druck denn standhalten möchte.

Die Muster für dieses spannende taktische Spiel, das den Weißen hier unverhofft trifft, sind verhältnismäßig leicht zu erlernen. Die wie stets bei Bronzniks Büchern gut strukturierte und erläuterte Darstellung tut hierzu ihr Übriges.

 


Valeri Bronznik
"Ihr Gegner will Sie überraschen? Bleiben Sie cool!"
1.d4 - Ratgeber gegen Unorthodoxe Verteidigungen

237 Seiten, gebunden, Euro 19,80
Erschienen 8/2010
ISBN 3-978-3-931192-37-2

Ausführliche Rezension auf dem Glarean Magazin
"Mit seinem neuesten «Ratgeber» für d4-Spieler, die geeignete Waffen gegen unorthodoxe schwarze Eröffnungssysteme suchen, präsentiert der Stuttgarter IM Valeri Bronznik eine qualitätsvolle Monographie, die sehr originelle Rezepte vorlegt und dabei so manche schwarze Überfalls-Idee ad absurdum führt. Eine sehr interessante und empfehlenswerte Produktion aus dem Hause Kania."

Längere Besprechung bei Karl Online
"Der Kania-Verlag mit Sitz im baden-württembergischen Schwieberdingen tut sich seit den Neunziger-Jahren des vorigen Jahrhunderts mit hochklassigen Arbeiten über interessante Eröffnungen abseits des Mainstreams hervor."

Ausführliche Besprechung (englisch) bei "The Compulsive Reader"
"Ein exzellentes Eröfnungsbuch, daß diverse unorthodoxe Varianten nach 1.d4 beleuchtet und zu jeder eine spezielle Empfehlung gibt."

Leseprobe (pdf, 113 KB) (bei Problemen mit dem Browser Rechtsklick+Download)

Gegen die Hauptverteidigungen wie Königsindisch, Nimzoindisch, Grünfeld, Benoni usw. oder z.B. das Orthodoxe und Angenommene Damengambit hat sich der 1.d4-Spieler in aller Regel seine Systeme längst zurechtgelegt.

Wesentlich unsicherer agiert er gegen die diversen Unorthodoxen Verteidigungen und Gambits. Die Literatur zu sichten ist hier mühsam, und in aller Regel ist der Gegner besser informiert. Und genau an diesem Punkt bringt dieses Buch Abhilfe: Valeri Bronznik verrät schlagkräftige Rezepte gegen vermeintliche schwarze Überraschungswaffen wie das Englund- oder Schara-Hennig-Gambit, Albins Gegengambit, Fajarowicz- und Budapester Gambit, die Keres-Verteidi-gung 1.d4 e6 2.c4 Lb4+, die Englische Verteidigung 1.d4 e6 2.c4 b6, den Stonewall durch die Hintertür, den "Tango" mit 1.d4 Sf6 2.c4 Sc6 und vieles mehr.

Ziel ist es dabei nicht immer, die gegnerische Spezialwaffe zu widerlegen, sondern dem Kontrahenten den Schneid abzukaufen, denn nichts frustriert beispielsweise einen Gambitspieler mehr als ein trockenes und etwas schlechteres Endspiel verwalten zu müssen. Wie in seinen vorherigen Eröffnungsbüchern zur Tschigorin-Verteidigung, zum Colle-System oder zur sizilianischen Basman-Sale-Variante bringt IM Valeri Bronznik auch hier viele neue Ideen und theoretische Verbesserungen ein - wie immer gepaart mit übersichtlicher Darstellung und einprägsamen Erläuterungen.

 

Vera Jürgens
Ticken Schachspieler anders?

128 Seiten, kartoniert, illustriert
April 2008
ISBN 978-3-931192-35-8
Euro 12,80

Leseprobe (PDF)

Rezensionen etc.:
Artikel im Neuen Deutschland
Inzwischen kostenpflichtig, daher hier die Originalversion des Autors
Buchvorstellung und Interview bei Chessbase
Martin Rieger auf Freechess

Hartmut Metz bei Rochade Kuppenheim (erschien identisch im Badischen Tagblatt).
Noch ein Interview von Martin Rieger mit der Autorin
John Elburg (runterscrollen, etwa bei der Mitte)
"
I can insure you when you pick up this book it is nearly impossible to put down."
(In etwa: Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt, bevor man es zuendegelesen hat)

In ihrem Erstlingswerk stellt Vera Jürgens - Großmeisterin und Nationalspielerin - ihr feines psychologisches Einfühlungsvermögen unter Beweis: Zielsicher entlarvt sie in diesem voller Hintersinn geschriebenen Lesebuch die Sonderbarkeiten der Schachspieler und gibt mit ihren Einblicken zugleich den leidgeprüften Angehörigen von Schachspielern wertvolle Lebenshilfe!

Ob wichtige "Verhaltensmaßregeln" für mitreisende Ehepartner auf Schachturnieren, Psychokrieg am Brett oder Frustbewältigung nach Niederlagen; alles wird zielsicher durch den Kakao gezogen, passend ergänzt durch die wie immer trefflichen Karikaturen von Frank Stiefel.

Doch auch ernste Inhalte stehen zur Diskussion, z.B. ob Schachspieler wirklich intelligenter sind, oder ob Schach ein legitimer Lebensinhalt sein darf. Auch hier spricht die Autorin in großartiger Weise aus dem kollektiven Gedächtnis der Schachfamilie - Erkenntnisse, die jeder leidenschaftliche Schachspieler spontan unterschreiben wird, die aber noch niemals offen ausgesprochen wurden!

Vera Jürgens wurde 1969 in Bulgarien geboren. Als mehrfache Mädchen- und Damenmeisterin des Landes nahm sie mit der heimischen Nationalmannschaft an zwei Schacholympiaden teil. Später, nach ihrer Heirat mit einem deutschen Schachspieler, vertrat sie 2006 die Bundesrepublik in Turin. Daneben tat sie sich u.a. als Übersetzerin der Bücher von Exweltmeister Khalifman hervor.

 


Frank Zeller
Anti-Anti-Sizilianisch: Mureys Gegengift 1.e4 c5 2.c3 b6

191 Seiten, gebunden, Euro 17,50
Erschienen 12/2005
ISBN 3-931192-31-8

Leseprobe (pdf, 212 KB) (bei Problemen mit dem Browser Rechtsklick+Download)
(einige Indexseiten sowie die ersten 8 Seiten des Kapitels III zu 1.e4 c5 2.c3 b6 3.d4 Lb7 4.Ld3 Sf6 5.De2)

"Eine originelle Waffe gegen den 2.c3-Sizilianer" - Uwe Kersten bespricht Zellers Anti-Anti-Sizilianisch auf Karl-Online
Besprechung auf Freechess Info
Rezension in der "Fernschachpost" - PDF-Download

Der Sizilianisch-Spieler strebt nach einer gehaltvollen schöpferischen Auseinandersetzung und ist bereit, für spätere Konterchancen auch zeitweilig in die Defensive zu gehen. In den meisten Haupt- und Nebenvarianten funktioniert dieses Konzept recht gut, einzig die Alapin-Variante 2.c3 erweist sich als fast uneinnehmbare Bastion der Bürokraten am Schachbrett: In den viel zu übersichtlichen Stellungen erhält Weiß eine risikolose Initiative, deren Neutralisierung nur zu Verflachung und Remis führt - zu oft auch gegen nominell schwächere Gegner.
Und genau hier setzt das „Gegengift“ an: Mit 2...b6 setzt Schwarz auf eine Dschungelstrategie, und mit Fortdauer des Kampfes werden die Positionen immer komplizierter statt - wie nach 2...d5 oder 2...Sf6 - immer einfacher. Wie schon bei „Sizilianisch im Geiste des Igels“ brilliert Zeller mit dem Aufspüren immer neuer Ressourcen in gefährdet scheinenden Stellungen; man kann sogar sagen, 2...b6 ist die Fortsetzung des Igelkonzepts anläßlich von 2.c3.
Das vorliegende Buch beruht auf einem längeren Artikel desselben Autors in der Zeitschrift „Randspringer“ (1996). Die Idee selbst geht auf den legendären Jakob Murey zurück, einst Sekundant Kortschnojs bei dessen Feldzug gegen das Sowjetimperium und einer der kreativsten Köpfe in der GM-Riege. Heutzutage wendet, neben Zeller selbst, vor allem der junge israelische GM Artur Kogan dieses System mit großem Erfolg an.
Nach dem erwähnten Sizilianisch im Geiste des Igels (2001) und Einblicke in die Meisterpraxis (2004) ist dies das dritte Buch des internationalen Meisters Frank Zeller im Schachverlag Kania. Die leichte Feder des vierfachen Meisters von Württemberg, bekannt aus seinen vielen Zeitschriftenartikeln, läßt auch dieses Werk zu einem lebendigen Genuß werden und bietet zudem einen authentischen Einblick in die Eröffnungswerkstatt eines Spitzenspielers.

 

Bronznik/Terekhin
Techniken des Positionsspiels im Schach

271 Seiten, gebunden, Euro 22,50
Erschienen 12/2005
ISBN 3-931192-30-X

Leseprobe (pdf, 187 KB) (bei Problemen mit dem Browser Rechtsklick+Download)
(einige Indexseiten, die "Technik Nr. 6" und die "Technik Nr. 21")

Besprechung auf Freechess Info

Wie hemme ich mit geschickter Bauernführung die Wirksamkeit der gegnerischen Figuren, wie schaffe ich Raum für die Aktivität der eigenen Kräfte?
Was ist bei der Schaffung einer offenen Linie zu beachten, wie verläuft der Kampf der Schwerfiguren um die Vorherrschaft auf der Linie?
Welchen Zwecken dient ein Figurentausch? - Freilegung von Einbruchsfeldern, Veränderung der Bauernstruktur beim Zurückschlagen, andere Gründe?
Welche Figurenkonstellationen haben sich in der Praxis besonders bewährt? - z.B. die Smyslow-Batterie Lc6/Db7 im Sizilianer?

Solchen und ähnlichen Fragen gehen die Autoren Valeri Bronznik und Anatoli Terekhin im vorliegenden Werk nach. Im Ergebnis stellen sie dem Leser 45 effektive Spieltechniken vor, aus und zu (fast) allen Bereichen des Positionsspiels. Manches wird den Leser in Erstaunen versetzen, beispielsweise wie wirkungsvoll der Randbauer eingesetzt werden kann, oder wie man mitunter ganz einfach eine unerwünschte Linienöffnung verhindern kann. Abgerundet wird das Buch von einem Übungsteil, in dem der Leser seine frisch erworbenen Kenntnisse erproben kann. Geeignet ist das Werk für ambitionierte Vereinsspieler bis hin zum erfahrenen Turnierspieler, natürlich auch für Trainingsgruppen. Valeri Bronznik hat sich bislang vor allem als Autor von Eröffnungsbüchern einen Namen gemacht, sein Buch über die Tschigorin-Verteidigung darf bereits als Klassiker gelten. Anatoli Terekhin ist Leiter einer Schachschule im russischen Perm, zu seinen erfolgreichsten Schülern gehört der in Deutschland gut bekannte GM Ikonnikow.

 


Valeri Bronznik
Die Tschigorin-Verteidigung
(völlig aktualisierte 2. Auflage 2004)
Nicht mehr erhältlich! Fragen Sie uns ggf. nach der englischen Ausgabe dieses Titels (Sept. 2013)

Besprechung im Compulsive Reader
(neu! - April 2008; bezieht sich auf die englische Ausgabe, die mit der Zweitauflage inhaltlich identisch ist)
Besprechung in Carsten Hansens "Checkpoint"
(Archiv, PDF-Datei)

Besprechung im "Karl-Online"
Besprechung auf "TWIC" (Watson)
Besprechung bei Rochade Kuppenheim
(alle Besprechungen beziehen sich auf die Erstausgabe von Anfang 2002)
Leseprobe (pdf)
Backcover (pdf)

334 Seiten, gebunden, Euro 22,50
Erschienen 10/2004
ISBN 3-931192-21-0

In kaum einer Eröffnung erhält der Nachziehende solch initiativreiches Spiel wie in der Tschigorin-Verteidigung 1.d4 d5 2.c4 Sc6 - durch den Gegenangriff auf das Zentrum steht Weiß unmittelbar unter Druck, die Fehlerwahrscheinlichkeit für Weiß steigt. Diesen Chancenreichtum machten sich A. Morosewitsch und R. Rabiega auf Welt- bzw. Deutscher Ebene zunutze.
Nichtsdestotrotz galt die Tschigorin-Verteidigung lange Zeit fast als „unorthodox“, erst die Erfolge der Vorgenannten und nicht zuletzt die Erstauflage dieses Buches änderten das. Das nun vollkommen überarbeitete Grundlagenwerk mit 115 ausführlich kommentierten Partien erläutert alle strategischen Prinzipien und schafft ein solides theoretisches Fundament dieser Verteidigung.
Der Autor, IM Valeri Bronznik, kam 1997 aus der Ukraine nach Deutschland. Er lebt und arbeitet als Schachtrainer in Stuttgart. Die Originalausgabe, bei welcher ihn die Stuttgarter Fernschach-Asse D. Mohrlok und B. Rädeker unterstützt hatten, begründete seinen Ruf als Eröffnungstheoretiker. Gut aufgenommen wurden auch seine nachfolgenden Bücher „Das Colle-Koltanowski-System“ (2003) und „Sizilianisch für Müßigänger - Die Basman-Sale-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 c:d4 4.S:d4 Lc5“ (2004).
Stimmen zur ersten Auflage: „Bronzniks Erstlingswerk genügt höchsten Ansprüchen. Sehr empfehlenswert.“
(Joachim Wintzer, „Karl Online“-Kolumne)
„Das Buch wird nicht nur für viele Jahre die Bibel der Tschigorin-Verteidigung werden, vielmehr erhob es die Eröffnung erst in den Rang eines vollwertigen Verteidigungssystems.“
(John Watson, The Week in Chess, Book Reviews #46)

 

Alexej Suetin
Grundlagen des modernen Eröffnungsspiels

303 Seiten, gebunden, Euro 18,00
Erweiterte und aktualisierte Neuauflage 10/2004
ISBN 3-931192-04-0

Nicht mehr bei uns erhältlich!
Vertrieb der Restbestände über:

EuroChess Zentrale, Heinrich-Horn-Straße 12, 53639 Königswinter
Tel. 02244 912840, eurochess@aol.com

Leseprobe (pdf)
Backcover (pdf)

Mit diesem Leitfaden hilft der Erfolgsautor dem Leser und gemeinen Schachfreund, sich in der Welt der immer komplexer werdenden Eröffnungstheorie besser zu orientieren.
Nach einem Überblick über die elementaren Eröffnungsprinzipien sowie einer geschichtlichen Rundschau geht Suetin im Hauptteil auf die moderne Praxis ein: Warum altbekannte Eröffnungsregeln mitunter bewußt verletzt werden, wie „typische Stellungen“ immer weiter erforscht werden, wie und warum forcierte Varianten immer tiefer bis ins Mittel- oder gar Endspiel analysiert werden, usw.
Der Leser lernt dadurch, sich in dynamischen Spielsituationen (z.B. bei früher Störung des materiellen Gleichgewichts) besser zu orientieren, und quasi als Nebenprodukt zu diesem methodischen Lehrgang erhält er eine Menge Anregungen und Tips in konkreten Eröffnungssituationen.
Großmeister Alexej Suetin (1926-2001) begleitete den IX. Weltmeister Tigran Petrosjan auf seinem Weg zum Gipfel und konnte sich als Sieger der Senioren-WM '96 in Bad Liebenzell selbst mit einem Weltmeistertitel schmücken. Seine in fast alle Sprachen der Welt übersetzten Lehrbücher haben Generationen von Schachspielern in die „höheren Weihen“ der Spielkunst eingeführt. Die vorliegende zweite Auflage wurde von FM Harald Keilhack maßvoll aktualisiert, der aktuelle Bewertungen strittiger Abspiele einfügte und so manchen Sachverhalt mit weiteren Beispielen aus der jüngsten Turnierpraxis illustrierte.
„Von den Methoden des Eröffnungsspiels ... bis hin zu Themen wie ‘Die Arbeit an langen Varianten’ hat das Buch Spielern aller Qualifikation viel zu bieten. An Stellungen mit konkreten Ideen und Neuerungen fehlt es nicht. Das Werk ist vom gleichen Rang wie die besten Produktionen der früheren Sportverlag-Reihe.“
(Stefan Bücker, Kaissiber 5)


 

Harald Keilhack
Schach-Höhepunkte
- Außergewöhnliche Begebenheiten, kuriose Partien von 1997 bis 2003

319 Seiten, Festeinband, Euro 19,80
Erschienen 6/2004
ISBN 3-931192-24-5

Besprechung bei Rochade Kuppenheim (H. Fietz, ursprünglich aus Schach-Magazin 64)
Besprechung bei Rochade Kuppenheim II (Veronika Kind)
Leseprobe (pdf - mit 1,2 MB etwas größer wegen der Karikaturen)
Backcover (pdf)


Dieses ungewöhnliche Buch vermittelt einen originellen und sehr persönlichen Einblick in das deutsche und internationale Schachgeschehen der vergangenen Jahre. Der Autor, Harald Keilhack, erweist sich als feinsinniger, aber auch kritischer Beobachter, als kompetenter und geistreicher Kommentator: Er versteht es, immer wieder nicht nur die packendsten Partien, sondern auch die handelnden Personen mit all ihren Eigenheiten ins rechte Licht zu rücken. Dem Leser wird so nicht nur ein Stück Schachgeschichte vermittelt. Das Buch bietet mehr: Es läßt die ganze Schachszene der letzten Jahre mit all ihren Höhen und Tiefen, ihren Entwicklungen und Verwerfungen Revue passieren.
Die eigenwillige, journalistisch pointierte Art der Darstellung kommt nicht von ungefähr: Grundlage des Buches sind Harald Keilhacks Kolumnen in der Stuttgarter Zeitung, deren wöchentliche Schachrubrik der Autor seit 1997 betreut.
Alle Beiträge wurden überarbeitet und zu thematisch homogenen Kapiteln zusammengefasst. Schwerpunkte des Buches sind u.a. Kuriositäten wie Königswanderungen im Mittelspiel, Pattfallen und Unterverwandlungen - viele dieser sehenswerten Partien wurden bisher nirgendwo sonst veröffentlicht. Andere Kapitel handeln von Computern, Wunderkindern oder den Größen der Vergangenheit. Ergänzt wurde dies alles durch Übersichten und Ergebnistafeln sowie zahlreiche treffliche Karikaturen von Frank Stiefel.
FM Harald Keilhack ist neben seinem Wirken für die Stuttgarter Zeitung als verantwortlicher Redakteur beim Schachverlag Kania tätig. Als Buchautor ist er bisher mit Eröffnungsmonografien wie der „Tarrasch-Verteidigung“ in Erscheinung getreten. Zudem hat er sich mit seinen Rezensionen in der Zeitschrift „Schach“ als Literaturexperte einen Namen gemacht.


Valeri Bronznik
Sizilianisch für Müßiggänger

Die Basman-Sale-Variante 1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 c:d4 4.S:d4 Lc5

175 S., gebunden, Euro 17,50

Erschienen 6/2004
ISBN 3-931192-26-1

Werfen Sie einen Blick in dieses Buch! - Leseprobe im PDF-Format
Backcover
(pdf)

Rezension #67 von John Watsons in "The Week in Chess"-Schachbuchbesprechungen
"I can highly recommend this original and diligently-researched book to everyone."

Besprechung von Carsten Hansen auf der Chesscafe-Seite

Unser Leser Marc Lacrosse besiegt Anand mit der Müßiggänger-Variante
Hinterher gab es einige Diskussionen in diversen Internetforen (hier zum Beispiel), die Lacrosse des Betrugs bezichtigten. Ich glaube nicht daran, denn u.a. aufgrund einiger Leserbriefe weiß ich, wie gut Lacrosse diese Variante beherrscht! - Im Buch sind übrigens einige seiner Partiefragmente unter dem Pseudonym "Comcat" veröffentlicht.

Sizilianisch –

- aggressiv von Anfang an, mit Druck auf d4 und indirekt auch auf f2
- bei unüblichen Stellungsmustern, z.B. häufig mit ...Sge7 nebst ...f5
- in einer unerforschten, der Kreativität viel Raum bietenden Spielweise.

Louis Paulsen (im 19. Jahrhundert), Michael Basman (in den Siebziger Jahren) und der kroatische IM Srdjan Sale (seit 1992) sind die Pioniere dieser Variante, die noch als „unorthodox“ gilt und erst mit diesem Buch auf ein theoretisches Fundament gestellt wird. Für den Leser ergeben sich folgende Chancen:

- das System ist vergleichsweise schnell zu erlernen
- man hat einen riesigen Wissensvorsprung gegenüber den Gegnern am Brett
- der Aufwand für die theoretische Vorbereitung ist im Vergleich zu sizilianischen Hauptsystemen sehr gering
- es bietet ohne übertriebenes Risiko reichlich Gegenchancen und Gewinnpotential.
Dies ist - nach der Tschigorin-Verteidigung (2001) und dem Colle-Koltanowski-System (2003) - das dritte Buch von IM Valeri Bronznik im Schachverlag Kania. Wie in jenen gut aufgenommenen Werken überzeugt er auch hier mit detaillierten Analysen samt vielen theoretischen Verbesserungen, gepaart mit einer allgemeinverständlichen Darlegung und guter Didaktik.


Frank Zeller
Einblicke in die Meisterpraxis

Eröffnungsvorbereitung und Psychologie
Angriff und Verteidigung: Fischers 6.Lc4-Sizilianisch
Igelstrategien und vieles mehr
Nicht mehr erhältlich! (Dezember 2013)

143 S., gebunden, Euro 14,80
Erschienen 6/2004
ISBN 3-931192-27-X

Werfen Sie einen Blick in dieses Buch! - Leseprobe im PDF-Format
Besprechung beim Fernschach-Server Freechess
Besprechung bei Rochade Kuppenheim

Kaum ein Genre von Schachbüchern ist so wertvoll wie jenes, in dem Meisterspieler ohne Rücksicht auf das Eingestehen eigener Fehler und Schwächen ihre Gedankenwelt offenbaren. Hier arbeitet Frank Zeller auf der Grundlage von 29 eigenen Partien (darunter auch etliche Verluste) Schlüsselmomente heraus, die in der Praxis über Sieg oder Niederlage entscheiden:

- Eröffnungsvorbereitung und ihre Bedeutung für die Planfindung im Mittelspiel
- Taktik, Zeitnot und psychologische Momente, wenn es „Spitz auf Knopf“ steht
- Endspieltechnik die unterschätzte Prosa nach dem kombinatorischen Sturm

Man ist erstaunt, wie viele Schwächen Zeller sich selbst und auch seinen Gegnern (diejenigen über Elo 2600 nicht ausgenommen!) nachzuweisen versteht. Der Leser sollte anschließend in der Lage sein, erst recht bei sich selbst Spielräume zur Verbesserung zu entdecken!
Als Rahmenhandlung dienen, neben einfühlsamen atmosphärischen Schilderungen, konkrete Eröffnungsthemen wie insbesondere der „Igel“ oder der Fischer-Sosin-Angriff 6.Lc4 gegen Sizilianisch. Und Mittelspielthemen wie das Läuferpaar bzw. frühe Vorstöße mit dem g-Bauern. Hier entfaltet Zeller die ganze Originalität und Ästhetik seines schachlichen Denkens.
IM Frank Zeller gewann viermal in Folge die Württembergische Meisterschaft, spielte für Tübingen und Stuttgart in der I. Bundesliga und nahm vielfach an Deutschen Meisterschaften teil. Von der Lebendigkeit seines Schreibstils zeugen zahlreiche Artikel in „Schach“ und in der „Rochade“; nach dem Werk über den Sizilianisch-Igel ist dies sein zweites Buch im Schachverlag Kania.

 

Valerij Bronznik
The Colle-Koltanowski System

Deceptive Peace behind the Stonework

223 S., Hard-covered

€ 19.80 £ 14.99 $ 22.95
Published 6/2004

ISBN 3-931192-25-3

Take a look inside this book! (PDF)
Paul Kane at the Compulsive Reader New! Added Sept. 2010
Prof. Nagesh Havanur on the book

The Colle-Koltanowski System with d4, Nf3, e3, Bd3, c3, 0-0, Nbd2 is very popular among club players. White builds up a kind of „fortress“, but at the same time prepares to hand out some blows himself, e.g. the typical bishop sacrifice on h7. In other cases he can rely on the characteristic queenside pawn majority and go for the endgame.
This is a book about a typical „amateur opening“, but nevertheless Bronznik refuses to go for the transfigured “Winning with“ approach. He does a very thorough research and shows that, in fact, in many lines the best moves are still untested - when many believe that in our computer age everything can be found in the omniscient databases.
Fascinating are Bronznik’s analysis of the various sacrifices on the kingside (Bxh7+, Bxh6 and so on), clear and fundamental is his explanation of the positional themes. Due to the blend of basic things with advanced material this book should be useful for average players, as well as for masters. Originating from Ukraine and now living in Stuttgart (Germany), IM Valerij Bronznik is working as a chess teacher. His first book about the Chigorin Defence (published in German language in 2001) was much acclaimed. But especially in terms of teaching methods this one is even better.

"Excellent treatment of the Colle" (TWIC, John Watson Book Review # 60)

This is the first in a series of very successful German language opening manuals published in an English edition.

Valeri Bronznik
Das Colle-Koltanowski-System

Trügerische Ruhe hinterm Mauerwerk

Besprechung bei Rochade Kuppenheim
Buchvorstellung von Prof. Nagesh Havanur auf der Seite chess.com (englisch - neu September 2009)
Paul Kane at the Compulsive Reader (2010)
"Eine exzellente Monographie über das Colle-Koltanowski-System (1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.e3 e6 4.Ld3 c5 5.c3)." "Bronznik liefert zahlreiche Originalanalysen und Verbesserungen ..." "Er diskutiert ebenso auch bestimmte strategische und taktische Motive, die sich aus der Eröffnung ergeben, z.B. die Damenflügel-Mehrheit, den isolierten Damenbauern, den Pillsbury-Angriff und das Opfer L:h7+. Es ist alles sehr interessant, nützlich und voller Einsichten. Das Buch schließt mit einer Bibliographie und einem Variantenverzeichnis: Effiziente Organisation, wie man es von einem deutschen Verlag erwartet. Wenn Sie das Colle-Koltanowski-System spielen, sollten Sie dieses Buch wirklich lesen und studieren."


223 Seiten, Festeinband, Euro 19,80
Erschienen 8/2003

ISBN 3-931192-23-7

Bei Klubspielern schon lange beliebt ist das Colle-Koltanowski-System mit d4, Sf3, e3, Ld3, c3, 0-0, Sbd2. Weiß errichtet von Beginn an quasi eine „Festung“, er steht selbst indes jederzeit bereit, Schläge auszuteilen, z.B. mittels des typischen Läuferopfers auf h7. In anderen Fällen kann er aufgrund der ebenfalls charakteristischen Bauernmehrheit am Damenflügel auf das bessere Endspiel setzen.
Auch wenn es sich um eine typische „Amateureröffnung“ handelt, hebt sich Bronznik wohltuend von der verklärerischen Art der „Gewinnen mit“-Bücher ab. In jeder Stellung geht er den Dingen auf den Grund und demonstriert, daß in vielen Varianten die besten Züge noch unerprobt sind. Dies in einem Zeitalter, in dem so mancher glaubt, alles erdenkliche Wissen sei schon längst in den elektronischen Medien – sprich Datenbanken – abgespeichert.
Faszinierend sind die Analysen diverser Opferspiele am Königsflügel, grundlegend und klar die Erläuterungen positioneller Themen. Durch das Wechselspiel von eher elementaren Dingen mit anspruchsvollen Inhalten sollten hier alle Spielstärkegruppen auf ihre Kosten kommen.
Der aus der Ukraine stammende und in Stuttgart lebende IM Valeri Bronznik erhielt bereits für sein erstes Buch über die Tschigorin-Verteidigung (2001) viel Lob. Insbesondere in didaktischer Hinsicht stellt sein vorliegendes Werk eine weitere Steigerung dar.



Harald Keilhack
Der Linksspringer
1.Sc3 - Studien einer alternativen Schach-Eröffnung

399 Seiten, Festeinband, Euro 24,80
Erschienen 4/2003
ISBN 3-931192-20-2


Besprechung in "The Compulsive reader" (Juli 2007 - "This is very much a superior opening book. It is intellectually stimulating, a rare virtue, and it presents a thorough survey of 1.Nc3, demonstrating that it gives realistic prospects of a White advantage.")
Besprechung auf dem Fernschachserver "freechess" (Juli 2005)
Neu Juli 2005: Leseprobe (24 S. im PDF-Format), mit einer Einführung zu 1.Sc3 d5 2.e4 d4 3.Sce2, der scharfen Variante 1.Sc3 d5 2.e4 d:e4 3.S:e4 Sd7 4.S:e4 Sgf6 5.L:f7+!, dem Abschnitt zu 1.Sc3 f5 2.e4! sowie einigen Einleitungs- und Indexseiten

Besprechung I bei Rochade Kuppenheim (R. Miklos)
Besprechung II bei Rochade Kuppenheim (H. Fietz, ursprünglich aus Schach-Magazin 64)
Besprechung auf TWIC (John Watson)
Besprechung auf Chesscafe (Carsten Hansen, pdf)
Backcover (pdf)

„After all, two of the best (in terms of both thorough coverage and independent analysis) openings books of the past decade have been devoted to these flank openings, namely Keilhack’s Knight on the Left: 1.Nc3, and Jacobs and Tait’s Nimzo-Larsen Attack.“ (Richard Palliser im Vorwort von "Unusual Chess Openings")

Keinesfalls nur eine „unregelmäßige“ Schacheröffnung ist der Zug 1.Sc3. So hat sich in Duellen um die Fernschachkrone eine rege theoretische Diskussion zum Linksspringer entfaltet, und am Ende verpaßte der Däne Ekebjaerg den Weltmeistertitel mit 1.Sc3 nur ganz knapp.
Nach einigen eher skizzenhaften Vorgängerwerken wird hier erstmals eine umfangreiche Theorie zu 1.Sc3 vorgelegt. Penibel geht der Autor alle Möglichkeiten durch und erklärt die entstehenden originellen Strukturen. Dabei zieht er immer wieder Vergleiche zu Stellungstypen aus gewöhnlichen Eröffnungen heran. Wie kein anderes Werk vermittelt dieses Buch Erkenntnisse zwischen den beiden so unverstandenen Welten: Der offiziell etablierten und der „alternativen“ Eröffnungstheorie. Denn 1.Sc3 ist - im Unterschied beispielsweise zu 1.b4 - genau an dieser Schnittstelle angesiedelt. Dank umfassender Grundlageninformation ist das Buch sogar ein Lehrbuch des Eröffnungsspiels schlechthin.
Gerade bei den Diskussionen zu Zugumstellungen und vorteilhaften Überleitungen erfährt man viel über das Wesen des Eröffnungskampfes. Auch derjenige, der nicht unbedingt künftig den Linksspringer spielen will, kann profitieren. So wird etwa der 1.e4-Spieler mit schlagkräftigen Nebenvarianten gegen Skandinavisch (1.e4 d5 2.Sc3), Caro-Kann, Französisch und die Aljechin-Verteidigung versorgt.
Der Autor, FM Harald Keilhack, wurde mit seinem Buch über die Tarrasch-Verteidigung (1993) bekannt, 1995 folgte 1...Sc6 aus allen Lagen - das Linksspringerkonzept mit Schwarz. Als Herausgeber redigiert er alle Titel des Schachverlags Kania, daneben bespricht er in der Zeitschrift Schach aktuelle Literatur und führt eine wöchentliche Schachkolumne in der Stuttgarter Zeitung.

 

Harald Keilhack
Knight on the Left: 1.Nc3

383 p., Festeinband, englisch, Euro 24,95
Erschienen 10/2005
ISBN 3-931192-29-6

Wer es etwas aktueller haben will, dem sei ggf. auch die englische Ausgabe mit dem Theoriestand August 2005 nahegelegt.

Komplett überarbeitet - und dennoch(?) etwas kürzer wegen der weniger Platz benötigenden englischen Sprache und kleinen Streichungen bei "non-essentials". Hier mehr:

Mehr zur englischen Ausgabe bei Freechess
John Elburg's Reviews
(herunterscrollen bis zum dritten Eintrag)

Oder ein paar Zitate aus der ROCHADE 11/2005:

"... Insgesamt sollte sich daraus wohl für jeden Stil ein komplettes 1.Sc3-Repertoire basteln lassen - nach meinem Eindruck ein sehr empfehlenswertes Buch ...
Natürlich stellt sich nun die Hauptfrage: Lohnt es sich, die neuere englische Ausgabe statt der deutschen zu nehmen; oder sogar zusätzlich, wenn man die deutsche Ausgabe schon hat?
Schachlich gibt es gute Gründe dafür. Ich habe die neu eingearbeiteten Varianten und Partiezitate nur flüchtig durchgezählt und kam dabei schon auf weit über 100 ... wie die Danksagungen im Vorwort beim Vergleich zur deutschen Ausgabe zeigen, sind neben den altbekannten Sc3-Vorreitern van Geet & Co etwa ein Dutzend neue Experten mit Partien und Analysen dabei - von einem persönlichen Bekannten (Anm.: Fernschach-IM Glowatzky, H.K.) fand ich in der Tat eine ganze Anzahl Beispiele, die im "Linksspringer" noch nicht enthalten sind. Die Neuerungen verteilen sich über das gesamte Buch, d.h. es wurde wirklich komplett überarbeitet. Und die beiden jüngsten Beispiele stammen aus der EMM Göteborg und dem Classic Mainz (beides August 2005); also auch die Aktualität ist auf dem neuesten Stand." (Gerd Treppner, Rochade 11/2005)



Klaus Trautmann
Eine Reise über das Schachbrett Kombinations-Lehrbuch

335 Seiten, Festeinband, Euro 19,80
2. komplett überarbeitete Auflage 4/2003
ISBN 3-931192-06-7

Besprechung I bei Rochade Kuppenheim (R. Miklos)
Besprechung II bei Rochade Kuppenheim
(H. Fietz, ursprünglich aus Schach-Magazin 64)
Eine neue Besprechung (englisch) bei "The Compulsive Reader" (2011)
"Jeder der Deutsch vernünftig versteht wird bei Trautmanns Buch viel Genuß empfinden." "Ein ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Buch über Taktik, und ein bißchen anders als die allermeisten." "Besonders bemerkenswert ist Trautmanns Prosa; sein Auge für Stellungen, die gleichermaßen ästhetischen wie lehhreichen Wert haben (und viele dieser Stellungen waren neu für mich), und ebenso die interessante und innovative Weise, in der er das Material organisiert hat". "Dies ist ein exzellentes und unterhaltsames Buch über Schachtaktik, das in der Klasse über den meisten anderen steht."


Kleine Leseprobe (pdf)


„Begeben wir uns auf eine kleine Reise in die lebendige und schillernde Welt der weißen und schwarzen Schachfiguren. Folgen wir einfach ihren Tänzen und Verlockungen in die kleine Ebene der vierundsechzig Felder. Erleben wir ihren Triumph und ihre Demütigung, die vom Menschen geknüpften Fäden ihres Weges, den Jammer vieler Irrtümer und das Glück manch gelungener Kombination.“

Die 120 Abschnitte zu allen vorstellbaren taktischen Motiven werden jeweils mit einem ausführlich kommentierten Themenbeispiel eingeleitet. Die insgesamt 595 Übungsaufgaben sollten anschließend - ganz neben der spannenden Lektüre - das kombinatorische Sehvermögen des Lesers steigern.
Klaus Trautmann, dem mit „Der letzte Fehler - 128 irrtümlich aufgegebene Schachpartien“ zwischenzeitlich ein weiterer Bestseller gelang, hat für die vorliegende Neuauflage gut einhundert Beispiele aus der jüngsten Turnierpraxis eingearbeitet. Zusammen mit etlichen kleineren Korrekturen erfährt dieses beliebte Kombinationslehrbuch damit eine weitere Steigerung.


Harald Keilhack
Die Tarrasch-Verteidigung

303 Seiten, Festeinband, Euro 18,00
2. Auflage 4/2003
ISBN 3-931192-22-9

Ausverkauft! (Dezember 2006)

Backcover (pdf) mit Stimmen zur Originalausgabe
Besprechung auf "TWIC" (Watson)

"Im Prinzip" ist es die Originalausgabe des Klassikers von 1993/1994 - oder besser gesagt das, was sie damals hätte sein sollen.
Hier der Originaltext mit kleinen Layoutkorrekturen, neuen Diagrammen usw. Wer die alte Ausgabe hat, der weiß, daß damals beim Druck einiges schiefging. Außerdem diesmal ein Festeinband. Der Inhalt wurde, von kleinen Fehlerkorrekturen und Stilfehlern mal abgesehen, nicht überarbeitet. Allerdings gibt ein Anhang von 5 Seiten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen.
Da - wie eben auf diesen Seiten gezeigt! - die zwischenzeitliche Turnierpraxis häufig nur das nachgeholt hat, was im Buch schon längst vorgeschlagen war (hier ein Beleg aus dem New-in-Chess Yearbook), besitzt man einen nach wie vor praktisch aktuelles Werk.


 

Raetzki/Tschetwerik
Die Katalanische Eröffnung

207 Seiten, gebunden, Euro 17,50
Erschienen 2/2002
ISBN 3-931192-19-9

Die Katalanische Eröffnung - charakterisiert durch den Aufbau d4/c4/Sf3/g3/Lg2 - gilt mancherorts als die „Eröffnung der Friedfertigen“: als harmlos und fade. Tatsächlich ist es ein Kampf voller positioneller Feinheiten, und die kleinste Ungenauigkeit läßt den Nachziehenden in einer hoffnungslos passiven Stellung zurück. In den weniger ruhigen Spielweisen, z.B. mit ...d:c4 und ...a6/...b5, klammert sich der Schwarze an den Gambitbauern; aufregende Verwicklungen sind die Folge.
Das hier vorgestellte Eröffnungssystem besticht durch seine große Flexibilität. Katalanisch kann gegen das Orthodoxe Damengambit und gegen Indische Systeme eingesetzt werden und wird vielfach auch per Zugumstellung über Englisch oder die Reti-Eröffnung erreicht. In Büchern über die beiden letztgenannten Eröffnungen, 1.c4 bzw. 1.Sf3, werden katalanische Stellungen jedoch nicht besprochen.
Die Autoren, IM Raetzki und FM Tschetwerik aus Woronesh/Rußland, haben im Kania-Verlag bereits ein gut aufgenommenes Buch über das Albins Gegengambit herausgegeben. Sie warten hier erneut mit zahlreichen eigenen Analysen und Anregungen auf. Zusammen mit Erläuterungen über Feinheiten von Zugfolgen und Zugumstellungen ergibt sich eine überzeugende wie objektive Darstellung der Eröffnung, mit Schwerpunkt auf den aktuellsten und aussichtsreichsten Spielweisen für Weiß.


Frank Stiefel (zur Autorenseite)
Was Sie schon immer über Schachweltmeister wissen wollten ... aber nie zu fragen wagten

270 S., Großformat, gebunden, illustriert, Euro 17,79
Erschienen 7/2000
ISBN 3-931192-16-4

Der Kania-Illustrator Frank Stiefel präsentiert sein erstes Solowerk. Lesen Sie, wie die Schachgeschichte wirklich war!
Dieses Buch schildert launisch die Lebensgeschichte aller Schachweltmeister - wie sie zum Schach kamen, welche Hindernisse sie auf dem Weg zum Gipfel zu überwinden hatten, schließlich der Abstieg. Präsentiert zumeist als Tatsachenbericht, mitunter aber auch garniert mit Storys, wie es sonst noch gewesen sein könnte: Tal als junger Zauberlehrling, Klein-Fischers Zoff mit der Mama, Morphys Erlebnisse nach Beendigung seiner Karriere in einem Westernsaloon.
Angereichert ist dies mit Hunderten von Karikaturen; Charakterstärken und -schwächen unserer allseits bewunderten Helden trefflich ins Licht setzend. Als Zugabe noch etliche Partien, die zeigen, das Schachweltmeister auch nur Menschen wie Du und Ich sind - mit ihren berühmtesten Fehl leistungen am Schachbrett.

Ein repräsentatives und preisgünstiges Buch für jeden Schachfreund - und den, der es werden möchte!

"Frank Stiefel's 'Schachweltmeister' is subtitled 'Was Sie Schon Immer Uber Schachweltmeister Wissen Wollten, aber Nie zu Fragen Wagten' (loosely: 'What you always wanted to know about the world chess champions, but were afraid to ask', a la Woody Allen). This is a comical book by a graphic artist whose wonderful caricatures are well known in the chess world. Here he presents an amazing number of caricatures and silly drawings about chess, more than 1 per page for the sections with prose (which are most of the book). Mixed in are lengthy accounts of the 'world champion's' lives (Philidor to Kasparov), including fantasy 'interviews' and imaginary conversations, such as the one in the first chapter, conducted between Goethe and Philidor in Faust-like poetry. I haven't had time to read the whole book yet, but most collectors will want a copy if only for the marvelous drawings. Fans fluent in German well will enjoy the detailed dose of chess history presented in a silly and original manner." John Watson/TWIC




Frank Zeller (zur Autorenseite)
Sizilianisch im Geiste des Igels

Nicht mehr erhältlich!

302 S., gebunden, Euro 20,35
erschienen 7/2000, Nachdruck 2004
ISBN 3-931192-15-6

Besprechung von Carsten Hansen auf der Chesscafe-Seite

Hier wird erklärt, wie man gegen 1.e4 “igelt”. Am besten funktioniert dies über den Paulsen-Sizilianer , doch auch der Einstieg über das Scheveninger System hat seine Vorzüge - so daß man auch über diese angrenzende Spielweise eine Menge erfährt.
Hat der Nachziehende erst einmal einen funktionierenden Igel-Mechanismus errichtet, darf er hoffnungsfroh in die Zukunft blicken. Doch auf dem Weg dorthin lauern viele Tücken, und beide Parteien überbieten einander in zugfolgentechnischen Feinheiten. Gerade die Kenntnis derartiger Feinheiten zeichnet den Meisterspieler aus, und in kaum einem Eröffnungsbuch wird man diesbezüglich so umfassend informiert wie hier!
Doch nicht nur die “echten” Igelstellungen mit Be4/Bc4 werden erläutert, ebenso ausführlich kommen Positionen mit Sc3/Bc2 zur Sprache. Oder wie der Autor es ausdrückt:

“Der Igelspieler nimmt das Manko der gedrückten Stellung bewußt in Kauf. Der Zug c2-c4 ist für ihn keine objektive Drohung, die es zu verhindern gilt. Andererseits kann er den Weißen selbst mit der unterwürfigsten Zurückhaltung nicht zu seinem Glück zwingen.”

IM Frank Zeller gewann viermal in Folge die Württembergische Meisterschaft, spielte für Tübingen und Stuttgart in der I. Bundesliga und nahm vielfach an Deutschen Meisterschaften teil. Von der Lebendigkeit seines Schreibstils zeugen zahlreiche Artikel in „Schach“ und in der „Rochade“; nach dem Werk über den Sizilianisch-Igel ist dies sein zweites Buch im Schachverlag Kania.


Begeistert waren die ersten Reaktionen. In der ROCHADE 10/2000, S. 97, schreibt Fachkommentator Jürgen Brustkern:

"Der Fuchs weiß von vielerlei, der Igel aber nur von einer einzigen großen Sache." (Archilos, um 650 v. Chr.)
Wer sich nun angesprochen fühlt, sollte meine Rezension ruhig weiterlesen, denn das vorgelegte Buch ist einfach unglaublich. (...) Mit Hilfe von grafisch hervorgehobenen Tips gibt Zeller viele nützliche Hinweise, die m.E. in jedem guten Sizilianischbuch auftauchen sollten. (...) "man merkt förmlich in jeder geschriebenen Zeile, wie intensiv er (Zeller) sich mit den Ideen der "Väter" des Paulsen-Igelsystems - Ljubojevic, Andersson, Gheorghiu, Bischoff und Podzielny - befaßt hat. (...) Fazit: Da Ihr Rezensent über eine 20-jährige Igelpraxis verfügt, glaubt er zu wissen, daß dem Sindelfinger mit dem vorliegenden Werk ein Meilenstein für das Einigeln gegen 1.e4 gelungen ist. (...) Aber dieses Buch ist nicht nur für den Paulsenspieler nützlich; es ist im Grunde ein profundes Sizilianischbuch, das dem eingefleischten Scheveninger- oder Najdorf-Spieler aufzeigt, wie er mit dem Geist des Igels seine Lieblingseröffnung bereichern kann. (...) Das Buch ist aufgrund der unzähligen Erklärungen seinen Preis allemal wert und im besten Sinne als Arbeitsbuch geeignet (...) Ich hoffe sehr, daß der Schachverlag Kania und Frank Zeller uns bald wieder mit einem wunderbaren Werk "von der einzigen großen Sache" erfreuen werden."


This brings me to the other Hedgehog book by Frank Zeller's 'Sizilianisch im Geiste der Igels' ('The Sicilian in the Spirit of the Hedgehog'). This and the next few books published by Kania Verlag, all require at least a decent understanding of German (what might be called an 'intermediate' level). Fortunately, quite a number of TWIC readers (especially on the Continent) have this ability. This particular book can be read as only a theory book, although one would miss the great deal of introductory prose and very reflective general comments. This book IS organized systematically by variation. Zeller's book doesn't talk about Suba's Anti-English systems; rather, it deals with how Black can play just about every Sicilian variation in a Hedgehog fashion. This includes the Najdorf, Scheveningen, English Attack, Classical Be2 Variations, ...Qb6 variations, and especially the Paulsen/Taimanov Sicilians, to which more than half the book is devoted. The requirements of this Hedgehog are the same as Suba's from the Black side; from White's point of view, e4 is always in and c4 often isn't, g3 is only sometimes played, and the exchange d4, ...cxd4 has always occurred. This book combines a great deal of original analysis (sometimes a whole subvariation; or several sections of an irregular line) and a good dose of philosophy. Any Sicilian player who wants to add to his repertoire or someone who would like to add a Sicilian can benefit from this book. Because of the obscure and irregular lines in the second half, you could throw your opponent off from theory at an early stage. Highly recommended. John Watson/TWIC

 

Paul Motwani
"STAR Chess"
Sterne des Schachhimmels

239 Seiten, gebunden
Erschienen 11/1998
ISBN 3-931192-13-X

Endgültig ausverkauft! (Oktober 2006)
Als Andenken an diesen Titel behalte ich hier Rapatinskis Gastrezension vom 22.4.2001 im Netz:

Gastrezension von Konstantin Rapatinski, Münster:
"S.T.A.R Chess Sterne des Schachhimmels" von Paul Motwani ist eine ungewöhnliche Partien- und Aufgabensammlung. Es enthält in sechs Kapiteln zwanzig ausführlichst kommentierte Partien und (angeblich) 73 weitere vollständige Partien in den Anmerkungen (ich habe nicht nachgezählt!). Das Niveau der Partien ist gemischt; neben Weltklasse (Partie 11: Topalov-Gelfand, Novgorod 1997;für diese namhaften Spieler eigentlich eine eher schwächere Begegnung) findet sich normales Open- und Turnierschach, Fernschach, aber auch Schnell- und sogar Simultanschach (Partie 8: Motwani-Houdart, Erps-Kwerps [!] 1997). Ein Kuriosum ist die letzte Partie Motwani-Zaubernder Zwilling (alias Motwanis erleuchtetes Ich), Planet Erde 1997. Die Partie kam offenbar, ohne dass ich dies konkret belegen könnte oder gar Herrn Motwani einen Verstoß gegen geltendes Betäubungsmittelrecht vorwerfen wollte, unter dem Einfluss halluzinogener Substanzen zustande. Die Eröffnungen sind bunt gemischt; für jeden ist etwas dabei. Es ging Motwani nicht um die Qualität der Partien, sondern um "Äktschen", gefällige taktische Scharmützel, die viel Analysestoff bieten. Ein Endspiel wird nur in Partie 3 MacDonald-Motwani, Tilburg 1996, geboten (vielleicht noch in Ansätzen in Partie 1, eine Drachenpartie mit typischem Ende, wenn Weiß nicht schnell mattsetzen kann: 2 w Türme gegen Turm, weißfeldriger Läufer und vorgerückte verbundene Freibauern am Königsflügel). Partie drei, Spanisch, Berliner Variante mit entsprechendem Endspiel, ist mit 54 Zügen (0-1, vielleicht hatte Kramnik ja gerade das Buch gelesen, als er zur Braingames-WM antrat?!) die längste Partie. Die nur 17-zügige Partie Nr. 7 Ward-Horner wird auf sieben Seiten kommentiert!
Die Kommentare sind auf sehr hohem Niveau, teilweise greifen sie sehr früh ein. In Partie 8 z.B. nimmt Motwani nach 1. e4 g6 2. d4 Lg7 3.Sc3 eine Auszeit von fast vier Seiten, um 3. Sf3 c6 4. Sbd2 d5 5. Ld3 dxe4 6. Sxe4 anhand von drei Beispielspartien zu erläutern. Dieses Vorgehen hat bei Motwani System; er nimmt oft mögliche frühzeitige Abweichungen zum Anlass, diese Nebenvarianten auch darzustellen. Ich denke, das ist gerade für einen schwächeren Spieler sehr sinnvoll, der sehen kann, wie ein Eröffnungsrepertoire ineinandergreift.
Zwischen und während der Partien eingestreut sind zahlreiche Aufgaben, ich schätze mal ca. 60, es gibt keine Partie ohne diese Auflockerung. Die Aufgaben sind noch bunter gemischt als die Partien, sie reichen von anspruchsvollen Endspielstudien, die auch für Spieler mit DWZ über 2400 interessant sind, über normales Problemschach, Retroaufgaben, Kombinations-, Positionsspiel bis zu Aufgaben wie: "Gelingt es Ihnen, einen zehnzackigen Stern mit einem Springer aufs Schachbrett zu zeichnen?" Es ist auch hier für jeden was dabei, der Schwierigkeitsgrad schwankt stark. Die Aufgaben sind nicht auf Schach beschränkt, es gibt auch mathematische und Buchstabenrätsel.
Zwischen den Partien oder zu ihrer Einleitung finden sich Geschichten über das Schach an sich, den Alltag eines Schachprofis, und jede Art intellektueller hors d'oeuvres. Mein Blick fällt gerade auf die Seite 211, wo die "spezielle Relativitätstheorie" abgehandelt wird, nachdem der Leser zuvor mit Albert Einstein bekannt gemacht wurde. Auf S. 19 kann man sich an einem Gedicht erfreuen. (Im Original gibt es noch'n Gedicht auf S. 55). Allein wegen dieser Einsprengsel, die schätzungsweise ein Fünftel des Buchs ausmachen, habe ich die Originalausgabe einem schottischen Freund geschenkt, der gar nicht Schach spielen kann!
Motwani ist ein brillianter Erzähler. Er kann den Leser jederzeit durch witzige, lustige, ironische, verblüffende Sprache fesseln. Seine journalistische Herkunft macht sich nur am Fehlen jeglicher Systematik bemerkbar. Beispielsweise kann ich die Einteilung der Kapitel nicht nachvollziehen. Aber die Lektüre macht unheimlich viel Spaß. Ich bin sicher, dass Bücher über Schach auch im Zeitalter von Datenbanken noch sinnvoll sind, wenn sie so anregend sind wie dieses. Am interessantesten fand ich die Geschichten über Miguel Najdorf und Che Guevara.
Die Übersetzung von Harald Keilhack ist ziemlich gut. Ich konnte nur einen richtigen Fehler finden: In der Einleitung S. 11 ist von dem "späten" Prof. Aitken die Rede, während er tatsächlich verstorben (late) war. Aber was macht das schon, ich kannte Prof. Aitken sowieso nicht. Andere Dinge sind schlicht nicht übersetzbar, z.B. ist das Buchstabenrätsel, das das Motto zu Beginn der Einleitung enthält, bei Keilhack schon gelöst. Hätte er versucht, das Rätsel zu übersetzen, hätte sich das Erscheinen der deutschen Ausgabe um mindestens ca. 2 Jahre verzögert oder gar mit der Einweisung von Harald K. in die geschlossene Abteilung eines Landeskrankenhauses geendet. Unterschätzen Sie das Buch nicht!
Einige mnemonics sind naturgemäß nicht übersetzt, aber das, was Keilhack übersetzt ist gut gelungen, z.B. geht es im Original auf S. 115 im Kapitel "Z.E.I.T. zu ziehen (= T.I.M.E. to move)" um Simultanschach: "It's tremendous fun to do, and simuls toughen a repertoire (S.T.A.R.) by letting a player try out lots of different ideas". In Keilhacks Übersetzung (S. 113) klingt das so: "Es macht viel Spaß und ist zugleich ein Strenger Test am Repertoire (S.T.A.R.); man läßt in kurzer Z.E.I.T. viele Eröffnungsvarianten testen." Die Übersetzung ist sehr frei und stellt Zusammenhänge zu Akronymen (T.I.M.E./Z.E.I.T.) her, die Motwani wohl selber nicht gesehen hat. Der Lesespaß bleibt immer erhalten, überhaupt merkt man kaum, dass man eine Übersetzung liest. Es ist das sprachgewaltigste Schachbuch, das ich je gelesen habe.
Einen schwerwiegenden Kritikpunkt an der Übersetzung habe ich aber doch: Teile des Originals fehlen! H.K. ist so ehrlich, das in seinem Vorwort (S. 12) anzukündigen, als ich mich dann aber auf Schnitzeljagd begab, welche Passagen er denn nun genau ausgelassen hatte, war ich doch sehr enttäuscht. Es sind eben nicht absurde englische Wortspiele;die übersetzt H.K. oft genug frei und gut-, sondern ganz normale Passagen! In der Einleitung fehlt die im Original auf S. 9 enthaltene Passage über Harriet Hunt's Erfolg bei der U20w WM im Juli 1997, den der gebildete Autor zu einem Ausflug zum Planeten Venus nutzt ("males are represented on Venus only by James Clerk Maxwell, after whom the planet's Maxwell mountains are named."-wieder was gelernt). In der deutschen Ausgabe hätte sich der Abschnitt auf S. 10 genau dort befinden müssen, wo drei Sterne sind. Handelt es sich um eine expurgierte Ausgabe? Auch ein Satz über GM Daniel King's Heirat (S.6 d. Orig.) fehlt! Man kann sich sicher darüber streiten, ob die "Dedications" (S. 12) übersetzungswürdig sind. Aber richtiggehend enttäuscht war ich alter Bulgare, dass in der Partie Topalov-Gelfand auf S. 153 der Übersetzung fast eine halbe Seite des Originals, dort S. 156, fehlt! Gut, es geht da nicht um Schach, sondern um die Probleme, das kyrillische Alphabet für Akronyme zu nutzen. Die Auslassungen macht Keilhack durch zumindest einen Einschub wieder wett: Auf S. 5 macht er uns Strategie und Taktik anhand von Michael Schuhmacher (?!, richtig: Schumacher) (oops! - aber es heißt auch Jacky Stewart, Anm. von H.K.) klar, wovon der Schotte Motwani, trotz Jacky Stuart offenbar kein Formel-1 Fan, absah. Kurz, das Buch hat durch H.K. eine erhebliche Bearbeitung erfahren, aus meiner Sicht überwiegend zum Guten, aber nicht nur.
In schachlicher Hinsicht hat Keilhack in Fußnoten einige Ergänzungen vorgenommen (S. 18, 89, 187, 192). Sie verbessern das ohnehin hohe schachliche Niveau noch einmal. Im Gegensatz zum Original hat die Ausgabe des Kania-Verlags ein Personenregister, was sehr hilfreich ist. Die deutsche Ausgabe enthält auch einige Sonderzeichen, um den Text übersichtlicher zu machen. Übungsaufgaben und deren Lösungen werden besonders hervorgehoben, Diagramme zu Nebenvarianten sind gekennzeichnet, und auf Beginn/Ende von Ergänzungspartien wird besonders hingewiesen. Das Original ist in dieser Hinsicht grauslich, man muss den Text lesen und auf die Zugnummer achten, um Haupt- und Ergänzungspartien voneinander zu trennen.

Das Buch ist ein klarer Kauf. Die deutsche Ausgabe ist übersichtlicher und als hardcover hochwertiger als das Original. Die Übersetzung ist gut. Wer sehr gut englisch spricht (Schulenglisch reicht nicht, auch wenn's Ihr Lieblingsfach und Leistungskurs war) und die "wits" Motwanis nicht missen möchte, kann zum Original greifen. Oder machen Sie's wie ich und lesen Sie beide Bücher. Zur Freude an der Lektüre kommt dann noch die Herausforderung, Harald K. Fehler nachzuweisen. Und was könnte schöner sein!
(mein letzter Englischlehrer, übrigens auch Schachspieler, hatte keinerlei Mühe, mir Fehler nachzuweisen! - Note "Ausreichend" im Grundkurs - Harald K.)

 

Grigorij Sanakojew
"Der 3. Versuch"
Mein Weg zum Fernschach-Weltmeister

239 Seiten, gebunden, Euro 14,80
Erschienen 9/1997
ISBN 3-931192-05-9

Leseprobe (htm)

Der XII. Fernschach-Weltmeister schildert seinen Weg von den Anfängen bis zum Gipfel. In einfühlsamen Worten läßt er dabei den Leser an Leid wie Freud des Fernschach-Lebens teilhaben.
Hierbei beschränkt sich der Autor keineswegs auf die rein schachliche Kommentierung der 59 ausgewählten Partien - in vielen sind langfristig orientierte Opferspiele zu bewundern -, sondern spricht nebenbei über die wachsende Liebe zum Fernschach, seine Gedanken und Emotionen beim Spiel und das allmähliche Reifen seines Stils. Für all dies hat er stets ein passendes Zitat zur Stelle, und ganz nebenbei, in einer alles anderen als belehrenden Art, fällt für den Leser der ein oder andere Ratschlag zur Hebung seiner eigenen (Fernschach-)Spielstärke ab. Alles in allem ein in dieser Form einmaliger hautnaher Einblick in das Top-Fernschach.
G.K. Sanakojew, Jahrgang '35 und ansässig in Woronesh/Rußland, ist von Beruf Chemiker, doch der Umbruch in seinem Heimatland zwang auch ihn zu einer Neuorientierung. So ist er letztens als Schachtrainer, -organisator und nicht zuletzt auch -publizist tätig.
"Ein sehr spannender Weg, den man am liebsten ohne Umschweife bis zur letzten der 59 Partien verfolgen möchte, ohne das Werk nur einmal zur Seite zu legen." (Hartmut Metz, Rochade 1/98)
"Was macht nun das Buch zu einem schachlichen Leckerbissen? Es ist primär die außerordentlich einfühlsame Art, mit welcher der Autor mit dem sicher weniger erfahrenen Leser umgeht. Nirgends ist eine Spur von Überheblichkeit zu finden. Stets schlägt ein Grundton englischen Understatements durch. Sanakojew kommentiert sogar vier eigene Verlustpartien, was auf seine Liebe des gepflegten Spiels hinweist ... ein Buch, das mich außerordentlich überzeugt hat." (M. Burkhalter, Schweizerische Schachzeitung)


 

Rolf Voland
Strategen im Hinterland
Das UdSSR-Schach 1941-45

Leseprobe (htm)

239 Seiten, gebunden, Fotos, Euro 16,80
Erschienen 10/1998
ISBN 3-931192-10-5

Rolf Voland - als ehemaliger Sportverlag-Übersetzer ein Kenner der Szene und vormalige "Synchronstimme" von Polugajewski, Suetin und anderen - bringt Licht ins Dunkel der Kriegsjahre, in denen die russische Schachschule das Fundament für ihre spätere Überlegenheit schuf.
Text, Fotos und Tabellen sind ein Zeugnis für den Enthusiasmus, mit welchem damals unter schwierigsten Bedingungen Schachturniere durchgeführt wurden.
Voland schürfte tief in verstaubten Archiven, und es gelang ihm, den Verlauf "vergessener" Turniere weitestgehend zu rekonstruieren. Trotz dieser schwierigen Quellenlage schildert er jene Ereignisse - eingebettet in das Kriegsgeschehen - so lebendig, als hätten sie erst gestern stattgefunden.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Kriegsschicksale russischer Meister - jener, die früh ums Leben kamen und jener, die erst in den Nachkriegsjahren voll aufblühten.
228 Partien dokumentieren die Spielkunst jener Tage. Zu sehen sind Duelle zwischen den damals schon Arrivierten wie Botwinnik, Keres, Lilienthal, Flohr und der jungen Garde, allen voran Smyslow und Bronstein mit ihren praktisch unbekannten Frühwerken.
"Ein längst fälliges Schachbuch" (Schach 10/98).


 

Zbigniew Ksieski
Sizilianisch mit d6 und e6
Scheveninger System und Verwandtes
Band A: Mittelspielpraxis

158 Seiten, gebunden, Euro 12,80
Erschienen 11/98
ISBN 3-931192-11-3

Im ersten Teil seines Zweibänders zum "Scheveninger" hält Ksieski Vorlesungen zu den zentralen Elementen sizilianischer Strategie. Hier einige der erörterten Themenkreise: Typische Endspiele mit dem "kleinen" Zentrum Bd6/Be6
Verschiedene Formen des Königsangriffs
Die typischen Opferfelder d5, e6, f5, c3 und ihre Anatomie
Pro & Contra der Vorstöße e4-e5, ...d6-d5, ...e6-e5
Die Kunst der aktiven Verteidigung u. v. m.
Diese und andere Fragestellungen diskutiert Ksieski anhand von 119 Partiebeispielen aus Klassik und Moderne.




Band B: Eröffnungspraxis
Zur Zeit nicht mehr erhältlich!
Nachdruck oder überarbeitete Neuauflage vorbehalten

255 Seiten, gebunden, Euro 14,80
Erschienen 7/99
ISBN 3-931192-12-1

Hier geht es nun um die konkrete Theorie des Scheveninger Systems und verwandter Spielweisen. Anhand von 60 ausführlich kommentierten Schlüsselpartien weiht Ksieski den Leser in die Feinheiten der Subsysteme Keres-Angriff, Englischer Angriff, Velimirovic-Angriff, Klassische Variante (6.Le2) usw. ein. Daneben gibt es umfangreiches Ergänzungsmaterial.
Zur Sprache kommen auch Zugfolgen- und Repertoireprobleme - bekanntlich sind sich die Experten über den Königsweg zum Scheveninger nicht einig: 1.e4 c5 2.Sf3, und nun 2...e6, 2...d6 oder 2...Sc6? Diskutiert werden auch Möglichkeiten, erst nachträglich zu Scheveninger Stellungstypen überzuleiten.
IM Z. Ksieski ist zweifacher Blitzmeister von Polen und gehörte 1980-84 dem Nationalkader an. Dank seiner Arbeit liegt - zusammen mit Band A - nach langen Jahren wieder ein umfassendes Standardwerk zu diesem klassischen Komplex innerhalb des Sizilianers vor!

 

 

 

Rainer Kraut
Sizilianisch mit 3.Lb5(+)

Nicht mehr erhältlich! (Februar 2009)

351 Seiten, kartoniert, Euro 19,80
Erschienen 12/1996
ISBN 3-931192-03-2

Behandelt mit dem Zwillingssystem 1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 und 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.Lb5+ den wohl gehaltvollsten Komplex im Anti-Sizilianer. Enthält in aller Ausführlichkeit die Theorie dieses Systems.
Bespricht am Ende jedes Abspiels eingehend die Perspektiven für das beginnende Mittelspiel.
Wird abgerundet durch 11 kommentierte Musterpartien.
Der Autor, IM Rainer Kraut (Elo-Zahl 2470 in 1996), spielte zum Zeitpunkt des Erscheinens für den PSV Duisburg in der Bundesliga und feierte seinen größten Erfolg mit dem Gewinn der Offenen Deutschen Einzelmeisterschaft 1988 in Bad Lauterberg.
"Ein Referenzbuch, welches diesen Titel zu Recht trägt." (C. Lutz in Schach 5/97)
"Für jeden Spieler dieser Systeme ein absolutes Muß, nirgendwo anders findet er so viel Theorie und solch fundierte Erklärungen." (M. Kern in Rochade 2/97)


 

Klaus Trautmann
Der letzte Fehler
128 irrtümlich aufgegebene Schachpartien
Nicht mehr erhältlich! (März 2011)

157 Seiten, gebunden, Euro 12,80
Erschienen 6/1999, inzwischen in 3. unveränderter Auflage
ISBN 3-931192-14-8

Leseprobe (pdf)

In seinem neuen Werk präsentiert Trautmann 128 solcher Kurzschlußhandlungen von Groß- wie Kleinmeistern. Humor ist diesmal erst recht Trumpf, wofür auch die 27 Cartoons von Frank Stiefel sorgen.
Trefflich fängt Trautmann die Befindlichkeiten des Schachfreundes ein - seines Hoffens wie Bangens -, und verarbeitet dies zu einer brillianten Schachlektüre.

My favourite Kania book is Klaus Trautman's 'Der Letzte Fehler; 128 Irrtumliche Aufgegeben Schachpartie' ('The Last Mistake: 128 Mistakenly Resigned Games'). This is an intriguing collection of games in which one player resigned in a position which was either won or drawn by him; or, in a few cases, in which he had simply missed the way to survive, with somewhat worse chances, rather than resigning. These are extremely entertaining positions, and not obvious ones. The list of those who made this 'last error' includes older heroes like Steinitz, Tarrasch, Carlos Torre, and Flohr, as well as modern ones like Tsheshkovsky, deFirmian, Atalik, Ivanchuk, and Kasparov (famously, to Deep Blue). Alas, I think that there is too much storytelling for one who doesn't understand German. John Watson/TWIC

Eine Grafik aus dem Buch:

 



Keilhack/Schlenker
1...Sc6! aus allen Lagen
September 2008: Endgültig ausverkauft

191 Seiten, kartoniert, Euro 13,80
Erschienen 10/1995
ISBN 3-931192-01-6

Seriöse wie experimentelle Eröffnungsvarianten rund um den unanständigen Rösselsprung 1...Sc6 "gegen alles". Praxisnah gestaltet anhand von 124 kommentierten Partien mit eingearbeitetem Ergänzungsmaterial. Vielfältiges Studienmaterial aus Klassik, Amateur- und Meisterpraxis; ausführliche Originalanalysen zu verschiedenen Spezialsystemen wie z.B. 1.e4 Sc6 2.d4 d5 3.Sc3 e5!?; 1.e4 Sc6 2.Sf3 Sf6!? 3.e5 Sg4; 1.e4 Sc6 2.d4 e5, 1.Sf3 Sc6!? usw.
"Mit so genauer Information, aber auch mit vielen eigenen Ideen und motivierenden Erklärungen gibt der Kania-Verlag einen glanzvollen Einstand." (S. Bücker, Schach-Report 11/95)



 

Thomas Johansson
Das Königsgambit für den erfindungsreichen Angriffsspieler
The King's Gambit for the Creative Aggressor


Zur Homepage des Autors
Eine Rezension bei Chessville

Eine neue Rezension (2011!) bei "The Compulsive Reader"
"Dieses exzellente Buch verschafft immer noch einen guten Überblick über die Eröffnung" (obwohl von 1998) "Dieses Buch ist ein guter Leitfaden dafür, was das Königsgambit zu bieten hat."

173 Seiten, gebunden, Euro 14,00
zweisprachig dt./engl.
Erschienen 11/98
Unveränderte Neuauflage 2001/2005
ISBN 3-931192-09-1

Welche Gründe sprechen dafür, das Königsgambit zu spielen?
Man lernt, "dynamisches" Schach zu verstehen: die feine Wechselbeziehung zwischen Zeit, Struktur und Material.
Man muß nur eine einzige Eröffnung gegen 1...e5 lernen.
Das Königsgambit garantiert Spaß und Abwechslung.
Der Gegner wird überrascht sein, insbesondere wenn Sie sich der Empfehlungen aus diesem Buch bedienen!
Was ist nötig, um mit dem Königsgambit Erfolg zu haben?
Nun, vor allem Erfindungsreichtum und Entschlossenheit zum Angriff. Und natürlich dieses Buch. Johannson, ein junger Autor aus Schweden, bringt Ihnen als Frucht seiner Forschungen ein ausgewähltes und erfolgversprechendes Repertoire nahe.


 

Raetzki/Tschetwerik:
Albins Gegengambit
Nicht mehr erhältlich!

156 Seiten, gebunden, Euro 12,80
Erschienen 11/1998
ISBN 3-931192-08-3

Die akribischen Theoretiker aus Woronesch/Rußl. beweisen, daß das 1893 von Adolf Albin eingeführte Gambit - entgegen anderslautender Gerüchte in ECO und sonstwo - keineswegs "widerlegt" ist und dem Gambitspieler eine Vielzahl praktischer Chancen bietet.
Zum Inhalt: Nach der Einführung findet sich auf 50 Seiten die komprimierte Theorie, dargeboten nach "Enzy"-Schema. Danach zeigen 239 Partien (37 im Informator-Stil kommentiert) die spektakulären Möglichkeiten dieser Eröffnung auf. Bei der Materialauswahl stützten sich die Autoren weniger auf Datenbankoutput denn auf eigene Partien und Analysen sowie die "Klassiker" wie Spielmann, Tartakower und andere, deren Partien sie einer fachkundigen Neubewertung unterzogen.
Dieses Buch wird weltweit maßgeblich für "D08/09" sein.


Bernhard Lach:
Spanisch - Die Alapin-Variante 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Lb4!

62 S., kartoniert, Euro 7,00
Erschienen 9/1995
ISBN 3-931192-00-8

"Spanische Leier" mit bis zum Exzess analysierten Varianten im Marshall-Angriff oder Jänisch-Variante? Keine Lust auf zähes Positionsspiel in der Breyer-Variante?
Der Autor Bernhard Lach, damals Bundesliga-Spieler beim SV Marbach (zur Stunde Oberliga 2. Brett), legt mit seiner Arbeit zu 3...Lb4!? eine weitgehend unbekannte Möglichkeit dar, diesen Abspielen auszuweichen. Aus positioneller Sicht ist dieser Läuferzug "ins Leere" (im übrigen auch u.a. schon von den Weltklassespielern Illescas und Drejew gespielt) keineswegs so absurd, wie es auf den ersten Blick den Anschein haben mag, was der Autor auch anhand seiner eigenen Fern- und Nahschachpraxis nachweist. Eine Empfehlung für den alternativ veranlagten Turnierspieler wie den forschungsfreudigen Fernschachfreund.